Wir werden eine Expert*innenrunde

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Diese Methode eignet sich besonders gut als Einstieg in einen neuen Themenbereich und um einen möglichst weitläufigen ersten Überblick zu schaffen. Das besondere hierbei ist, dass die SuS selbst zu Expert*innen in einem Teilbereich des aktuellen Themas werden. Die Methode ähnelt dem Gruppenpuzzle.

Beschreibung

Je nach Gruppengröße werden Paare oder Kleingruppen gebildet, die sich dann jeweils mit einem Unterthema des Stundenthemas beschäftigen. Dann arbeiten sie in Zweier- oder Gruppenarbeit an Materialen von der Lehrkraft oder in Selbstrecherche (z.B. Texte, Bilder/Karikaturen, Videos, usw.).

Als Ergebnissicherung wird ein Handout erarbeitet (Stichpunkte, Tabelle, Mindmap möglich).

Nach der Gruppenarbeitszeit nehmen die SuS eine „Expertenrolle“ zu ihrem bearbeiteten Thema ein und finden sich in neuen Kleingruppen zusammen. In jeder Gruppe sitzt ein/e „Experte/ Expertin“ aus jedem Thema .

Ziel ist, nacheinander mündlich die wichtigsten Aspekte zu erzählen und danach von den Mitschüler*innen weiter befragt werden zu können.

Differenzierungsmöglichkeiten

Materialen: von der Lehrkraft vorgegeben oder in Selbstrecherche

Ergebnissicherung: Handout mit nach Leistungsstand selbst ausgewählter Methode (z.B. Stichpunkte, Tabelle, Mindmap, Fließtext)

Räumlich: es bieten sich räumliche Abgrenzungen an (z.B. Gruppentische oder „Expert*innenecken“)

Material

  • Texte
  • Bilder
  • Karikaturen
  • Videos
  • Zeitungsartikel
  •  …

Quellen

Bett, K. & Gaiser, B. (2010). E-Moderation. https://www.e-teaching.org/lehrszenarien/vorlesung/diskussion/e-moderation.pdf (Zugriff: 23.02.2022).

Hennekes, M. (o.J.). So geht es wirklich: Stamm- & Expertengruppen-Methode (Stex). https://www.mandree.de/stammgruppe-expertengruppe/ (Zugriff: 23.02.2022).

Reich, K. (Hrsg.) (2007): Methodenpool. http://methodenpool.uni-koeln.de/rallye/rallye_kurzbeschreibung.html (Zugriff: 23.02.2022).