Anonymer Hut

Die Grundidee des „Anonymen Huts“ ist es, die Schüler/innen dazu zu bringen ihre Meinung/Idee/(Problemlösung) anonym zu äußern.

Vorgehen: Die Lernenden schreiben ihre Meinung/Idee zu einem vorgegebenem Thema auf einen Zettel und falten ihn. Wenn alle fertig sind, werden die Zettel in einem Hut gesammelt und durchgemischt. Dann werden sie einer nach dem anderen vorgelesen und je nach Verwendung der Methode diskutiert.

Tipps

Viele Schüler/innen trauen sich oft nicht ihre Gedanken zu äußern. Besonders gilt es für eine bedrückende Klassenatmosphäre. Gerade hier ist es gut eine solche Methode zu verwenden. Dann sollten die Aspekte anonym behandelt werden.

 

Material

Zettel, Stifte, Hut (alternativ: Schale, Beutel, …)

Variation

Dies kann eine Methode sein, um einen Klassensprecher zu ziehen. Die Schüler schreiben dabei ihren Favoriten für die Rolle als Klassensprecher auf und legen den Zettel in den Hut. Nach dem Mischen zieht der Lehrer die Namen, liest vor und führt eine Strichliste. Der/die Schüler/in mit der größten Anzahl an Strichen ist dann der/die Klassensprecher/in.

Anwendung im Sprachenunterricht: Die Schüler schreiben auf einen Zettel einen kurzen Aufsatz (zB. 5 Sätze) zum vorgegebenen Thema. Danach kommen die Zettel in den Hut. Es wird ein Zettel vorgelesen und man rät dann wem er gehören könne. (Evtl. kommt noch eine Korrektur dazu). Der/die Schüler/in soll dann den nächsten Zettel lesen usw.

 

Quellen

Geheime Wahl: https://www.mitmischen.de/verstehen/lexikon/g/geheime_Abstimmung/index.jsp