Bienenkorb

 

Diese Methode wird nach einer Einzelarbeits- oder auch einer Informationsphase eingesetzt. Die Lernenden bilden mit ihren direkten Sitznachbarn Teams (Partner- oder Kleingruppen). Dabei ist angedacht, dass sie sich nur mit ihren Stühlen drehen müssen und nicht den Raum verlassen, um so den Charakter eines Bienenkorbes zu imitieren. In den so entstandenen Teams tauschen sie sich über das in der Informationsphase Erfahrene oder bezüglich einer gegebenen Fragestellung aus (ca. 5 Minuten). Es soll möglichst jeder des Teams einen Beitrag leisten. Die Resultate der Teams werden dann im Plenum vorgestellt.

Diese Methode kann neben der Sachkompetenz auch die Sozial- und die Selbstkompetenz schulen, da die SuS mit Klassenkameraden zusammenarbeiten müssen. Einzelne Standpunkte sollen argumentiert und respektiert werden. Dies hat zu Folge, dass die SuS die Möglichkeit haben sich selbst zu reflektieren.

 

Differenzierungsmöglichkeiten

Für SuS, die nicht so leicht mit anderen in Kontakt treten können, kann ein Fragenkatalog unterstützen wirken oder es kann eine kurze Denkzeit vorangestellt werden, damit SuS, die sich nicht so schnell über ihre Meinung oder einer Sachlage bewusst werden, Zeit zum Denken haben. Zur Unterstützung können die SuS sich auch Stichpunkte machen, um sich an die wichtigsten Punkte noch erinnern und sich später mündliche beteiligen zu können.

Tipps

Partner- oder Gruppenfindungen, die erfahrungsgemäß überhaupt nicht funktionieren sollten vermieden werden

Material

ggf. Stifte, Papier

Variation

Die Ergebnisse der Partner- oder Gruppenarbeit können in schriftlichen Formulierungen festgehalten werden.

Quellen

Brühwiler, Herbert (1994): Methoden der ganzheitlichen Jugend- und Erwachsenenbildung. Opladen: Leske + Budrich. S. 41 f.

Haß, Frank (2009): Kooperatives Lernen mit Green Line. Stuttgart: Ernst Klett Verlag. http://www.klett.de/web/uploads/assets/5e/5ea74f4/8_Kooperatives_Lernen_mit_GreenLine.730761.pdf (Zugriff am 01.06.2016)