Gordischer Knoten

Die Methode Gordischer Knoten besteht aus zwei Phasen, in der ersten Phase stellen sich die Kinder in einem Kreis auf, schließen ihre Augen und greifen mit jeder Hand nach der Hand eines anderen Kindes. Die Lehrperson muss hierbei darauf achten, dass die Kinder nur jeweils Hände von zwei verschiedenen Kindern halten und nicht zwei Kinder eine Einzelgruppe bilden.

In der zweiten Phase dürfen die Kinder ihre Augen wieder öffnen und müssen versuchen den Knoten ihrer Arme zu entwirren. Dies schaffen sie, indem sie über die Arme der anderen Kinder klettern oder unter ihnen durchtauchen, ohne die anderen Hände dabei los zu lassen.

Als Ziel steht, dass die Kinder im Kreis stehen und sich an den Händen halten-ohne Knoten!

Diese Methode bietet sich an um Berührungsängste unter den Kindern zu überwinden und um Situationen aufzulockern. Zusätzlich fördert es die Kommunikation unter den Kindern, da es ohne zu sprechen schwer wird, aus dem Knoten herauszukommen.

Tipps

Wichtig ist, dass die Kinder miteinander kommunizieren. Ohne zu sprechen, gibt es keine Lösung des Knotens

Material

Es wird kein Material benötigt, nur ausreichend Platz und genügend Kinder.

Variation

Als Variationsmöglichkeit könnten ein oder zwei Kinder bestimmt werden, dass den Knoten von außen lösen muss. Diese müssen den anderen Anweisungen geben, wie z.B.: Kind eins muss unter dem linken Arm von Kind drei durchklettern.

Quellen

• Kordelle-Elfner, Katja& Saggau, Simone, 77 kleine Spiele für den Sportunterricht. Koordinative und konditionelle Fähigkeiten gezielt fördern ; [1. – 4. Klasse], Buxtehude, 1. Aufl.2009.

• Lange, Harald& Sinning, Silke, Kämpfen, Ringen und Raufen im Sportunterricht, Wiebelsheim, 1. Aufl.2007.

• Orlick, Terry, Zusammen spielen – nicht gegeneinander! 150 kooperative Spiele für Kinder, Mülheim an der Ruhr, 2007.

• Seifert, Josef W.& Göbel, Heinz-Peter, Games. Spiele für Moderatoren und Gruppenleiter ; kurz, knackig, frech, Bremen, 1998.