Laute Post – Rhythmen herumgeben

Rhythmuskommunikation

Ähnlich wie beim bekannten Kinderspiel „stille Post“ wird ein eintaktiger Rhythmus im Kreis von Schüler*in zu Schüler *in weitergegeben. Der Rhythmus kann sowohl mit Bodypercussion (z.B. Klatschen) als auch mit Schlag- und Rhythmusinstrumenten weitergegeben werden.

  1. Als Probedurchlauf gibt der Lehrer einen einfachen Rhythmus vor. Zur metrischen Unterstützung stampfen alle SuS den Rhythmus mit. Zusätzlich sollte das Metrum durch ein Schlaginstrument (etwa eine Trommel) verstärkt werden.
  2. Nun leiten die SuS die Übung selbst an und geben eigene Rhythmen vor.
  3. Für fortgeschrittene Klassen: Im Abstand von 5 bis 10 Schülern werden neue Rhythmen auf den Weg geschickt. Eine Verkürzung der Abstände ist möglich, wobei dies auch mehr Konzentration erfordert.

(Vgl. Buschendorff 2008, S. 10)

Differenzierungsmöglichkeiten

Eine Differenzierung ist nicht notwendig, da man den Rhythmus verschiedenen Niveaus anpassen kann.

Tipps

Zur Stabilisierung eines einheitlichen Metrums sollte der Lehrer zwischendurch Phasen einbauen, in denen nur das Metrum weiterläuft. So kann auf ein einheitliches Metrum und einen geraden Takt geachtet werden.

Material

ggf. Rhythmus- und Schlaginstrumente

Variation

Statt Rhythmen können auch einfache Melodien weitergegeben werden. Dabei entfällt Schritt 3. Die Variante eignet sich auch gut als Einsingübung.

Quellen

Buschendorff, Florian: 200 Methoden für den Musikunterricht. Praxisorientierte Ideen für die Sekundarstufe. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr, 2008, S. 10.