Markt der Ergebnisse

Die SuS werden zunächst in Kleingruppen eingeteilt. Sie erhalten einen schriftlichen Arbeitsauftrag, den sie gemeinsam erarbeiten. Nach der Erarbeitungsphase erstellen sie eine Präsentation ihrer Ergebnisse, die dann im Klassenzimmer oder einem separaten Raum ausgestellt werden.
Die Kleingruppen wählen einen Gruppensprecher, der den „Marktstand“ besetzt, um Auskunft zu geben. Die übrigen Gruppenmitglieder spazieren über den „Markt der Ergebnisse“ und besichtigen die einzelnen Stände. Hier sollen sie sich über die Ergebnisse informieren. Die SuS entscheiden selbst, wie lange sie an den einzelnen Markständen verweilen und müssen Wissen aktiv erfragen.
An jedem „Marktstand“ soll es eine Möglichkeit für eine Rückmeldung geben. Hierfür schreiben die SuS Fragen, Kritikpunkte und positive Wertungen auf ein Kärtchen oder Klebezettel und hinterlegen diesen an dem Marktstand.
Zum Abschluss kehrt jede Gruppe zu ihrem Stand zurück und wertet ihre Rückmeldungen aus. Zusätzlich können diese noch im Plenum besprochen werden.

Tipps

  • Es sollte darauf geachtet werden, dass jeder Schüler bzw. jede Schülerin eine gewisse Zeit an einem „Marktstand“ präsent ist.
  • Die Lehrkraft sollte darauf achten, dass der Markt der Ergebnisse nicht als Wettkampf empfunden wird und schwache oder falsche Ergebnisse nicht zu negativ bewertet werden.

 

Material

  • schriftlicher Arbeitsauftrag
  • Ausstellungsraum, Moderationswände, Tische
  • Plakatpapier (alternativ Tonkarton), Flipchart-Papier
  • Schreibmaterialien, Schere, Kleber
  • evtl. Fotoapparat oder Videokamera

Variation

Zeigen die SuS ein zu geringes Interesse beim Spaziergang über den Markt der Ergebnisse, bietet es sich an, ihnen einen konkreten Aufgabenplan mit an die Hand zu geben.

Quellen

  • Klippert, Heinz. Methodenlernen in der Grundschule: Bausteine für den Unterricht
  • Müller, Frank 2010. Selbständigkeit fördern und fordern: Handlungsorientierte und praxiserprobte Methoden für alle Schularten und Schulstufen (Beltz Praxis)