Sortieraufgabe

Bei der Sortieraufgabe werden Bilder zu verschiedenen Themen vorbereitet, die die Schüler und Schülerinnen einem Thema zuordnen müssen. Die Themenkarten werden an der Tafel oder der Wand befestigt und durch die SuS mit den Bildern ergänzt.

Die Methode lässt sich zu Beginn einer Unterrichtseinheit einsetzen um Vorwissen zu aktivieren, aber auch um Gelerntes zu wiederholen. Die Lehrperson kann so erkennen, wie viel die SuS schon zu einem Thema wissen oder an welchen Stellen noch Förderbedarf besteht. Außerdem soll die Methode dabei helfen Wissen zu ordnen und zu verknüpfen.

 

Sinne-Feature

Beschreibung: Das Feature ist eine Methode, bei der die Sinne angesprochen werden. Deshalb eignet es sich dazu, die SuS gefühlsmäßig auf ein Thema einzustimmen und Vorwissen zu aktivieren. Ziel ist es, die SuS zu motivieren, sich im weiteren Unterrichtsverlauf mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Feature dient nicht zur Klärung eines Problems, sondern sollte eher zu Problem- und Fragestellungen hinführen. Hierbei ist es möglich zu provozieren, sodass im Anschluss eine Diskussion entstehen kann.

Damit das Feature die gewünschte Wirkung erzielt, sollten möglichst viele Sinne angesprochen werden. Dabei stehen zur Auswahl:

  1. Sehen
  2. Hören
  3. Riechen
  4. Schmecken
  5. Tasten

Einsatzmöglichkeit: Das Feature kann besonders gut zum Einstieg in eine neue Unterrichtseinheit, beziehungsweise Unterrichtsstunde, eingesetzt werden (Einstiegsfeature).

Pinnwandkarten

Die Lehrperson wirft eine Fragestellung in den Raum. Zu dieser Fragestellung notieren die Teilnehmer*innen der Gruppe ihre Ideen oder Vorschläge  auf eine Karteikarte. Die Karteikarten werden an die Pinnwand geheftet. Anschließend folgt die Diskussion der Ideen  im Plenum. Während der Diskussion stellt sich heraus, welche Ideen von der breiten Mehrheit akzeptiert werden. Andere Ideen werden aussortiert und dadurch das Tafelbild reduziert. Die verbleibenden Ideen können strukturiert werden und für die weitere Bearbeitung, Verbesserung und Diskussion der Fragestellung verwendet werden.

Fragerunde

Die Schülerinnen und Schüler überlegen sich jeweils eine Frage zu einer bestimmten, vorgegebenen Thematik und schreiben diese auf ein Blatt Papier. Die Blätter werden reihum weitergegeben und wer kann, beantwortet die Frage schriftlich. Anschließend werden Fragen und Antworten im Plenum präsentiert und ggf. auf einer Folie oder einem Plakat festgehalten.

Collage

Die Lehrperson unterteilt die Klasse in gleichgroße Gruppen. Die Gruppen sollen jeweils zu einem bestimmten Thema (zum Beispiel als Sicherung) eine Collage erstellen. Dazu verwenden sie die gegebenen Materialien und kleben aus diesen eine Ideensammlung auf ihr Plakat. Zusätzlich können handschriftliche Elemente ergänzt werden. Insgesamt sollte eine strukturelle Übersicht entstehen. Wenn alle Gruppen fertig sind, stellt jede ihre Collage der Klasse vor.

Gehirnjogging

Die Lehrkraft verteilt Arbeitsblätter mit kurzen Sachaufgaben zu dem Thema ,,Körpergröße“ der Mitschüler*innen und erklärt klar und deutlich die Aufgabenstellung. Falls einige SuS Verständnisschwierigkeiten haben, können Hilfestellungen an der Tafel gegeben werden.

Hierbei geht es darum, dass die SuS möglichst schnell die Aufgaben selbstständig im Kopf lösen und das Ergebnis dann auf ihrem Arbeitsblatt notieren. Nachdem die SuS die Sachaufgaben gelöst haben, wird im Plenum verglichen und gegebenenfalls korrigiert.

Diese Methode ist eine Möglichkeit, das Gedächtnis und die Phantasie der SuS zu trainieren. Die Aufgaben aus ihrer realen Umwelt bieten interessante und motivierende Lerngelegenheiten. Ebenfalls wird die Kurzspeicher-Kapazität gefördert und die Fähigkeit sich mehrere Informationen zu merken.

Größen-Duett

Zunächst muss für jedes Schülerpaar ein komplettes Kartenspiel hergestellt werden. Dieses beinhaltet 10 Kartenpärchen mit zusammengehörigen Bildmotiven und Zahlen. Die Aufgabenstellung muss anhand der dazugehörigen Materialien verständnisvoll von der Lehrkraft erklärt werden. Es werden jeweils 2 Mitspieler in einer Gruppe benötigt, diese werden eingeteilt.

Spielanleitung: Zu Beginn sollen die SuS die Karten verdeckt auf dem Tisch verteilen. Ein*e Schüler*in beginnt das Spiel und dreht zwei Karten um, dieser Spielzug wird abwechselnd von ihnen durchgeführt. Sie müssen versuchen, so viele Paare wie möglich zu bekommen. Die Karten sind farbig umrahmt, daran können die SuS erkennen, ob sie die richtigen Pärchen gefunden haben.

Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Variation zum klassischen Memoryspiel. Diese Methode bietet eine Abwechslung zu anderen Lernmethoden und kann als Gedächtnistraining, oder auch zur Auflockerung von Lernprozessen eingesetzt werden. Der Einsatz aller Sinne, Kreativität und Konzentration nimmt dabei einen zentralen Stellenwert ein. In diesem Fall ist die Entwicklung vom Spaß am Lernen, das Einprägen und Verarbeiten von Lernstoff wie Zahlen und Längen vorrangig. Weiterhin kann man hiermit die Partnerarbeit unter den SuS fördern.

 

 

Einstiegsgeschichte

Durch eine interaktive Geschichte wird den SuS  Einblick in einen Themenbereich gegeben und es werden Fragen aufgeworfen, die dann für einen Einstieg in das Thema genutzt werden können. Im späteren Verlauf kann immer wieder auf die Geschichte zurückgegriffen werden, falls die SuS keinen Zugang zum Thema bekommen. Für ein leichteres Verständnis können Bilder genutzt werden.

Kärtchenrechnen

Aufgabe der Lehrkraft ist in der Vorbereitung einige Karteikarten mit Rechenaufgaben, die dem aktuellen Schulstoff entsprechen, zu beschriften. Die Stühle sind in einem Kreis angeordnet. Auf jedem Stuhl liegt zu Beginn eine Karteikarte.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich auf einen Stuhl im Stuhlkreis. Jede*r Schüler*in rechnet die Aufgabe auf der jeweiligen Karteikarte und schreibt das Ergebnis auf die Rückseite. Nun ist es Aufgabe des*der Nachbar*in, das Ergebnis der Aufgabe zu kontrollieren.
Anschließend gibt die Lehrkraft ein Zeichen zum Platzwechsel. Die Schüler*innen rutschen einen Platz weiter, rechnen die nächste Aufgabe und kontrollieren sich selbst, indem sie die Karte umdrehen. Es kann nun beliebig lange weiter gerutscht werden.

Interview

Das Interview ist eine Methode, bei der es eine*n Interviewer*in (Fragende*n) und eine*n Interviewte*n (Befragte*n) gibt. Damit der Begriff des Interviews und die Aufgabenbereiche eines Interviewers klar für die SuS werden, kann ein Infoblatt zur gemeinsamen oder zur Erarbeitung in Kleingruppen in die Klasse gegeben werden.

Nach der Erarbeitung des Infoblattes erarbeiten die SuS sich in Kleingruppen (gebildet nach Interessengebiet oder Leistung), welche Person sie zu welchem Thema und an welchem Ort interviewen wollen. Hierzu gehören Fragen, die sie gemeinsam formulieren. Hilfreich kann dabei eine Checkliste sein, die die SuS abarbeiten.
Bevor die Fragen explizit formuliert werden können, sollen die SuS die zu befragende Person (Schüler*in, Hausmeister*in, Schulsekretär*in) aufsuchen und in einem Gespräch erfragen, ob sie zu einem Interview bereit wären und zu welchen Themenbereichen sie befragt werden können. Bei der Erarbeitung der Fragen für das Interview kann ein Arbeitsblatt unterstützen, welches die verschiedenen Fragearten kategorisiert.

Die SuS suchen einen geeigneten Ort für das Interview aus unter Berücksichtigung der Aspekte aus dem Text.
Falls das Interview gefilmt werden soll, sollten auch die folgenden Punkte des Infoblattes und die dazugehörigen Arbeitsblätter zum Thema „Funktionen der Kamera“ und „Lösung Kamerafunktionen“ abgearbeitet werden.
Während der Durchführung des Interviews sollten mindestens zwei SuS anwesend sein. Eine*r der SuS sollte die Fragen während des Interviews stellen, ein*e andere*r SuS sollte die Kamera bedienen. Hilfreich kann ein Notizblatt sein, auf dem die zu stellenden Fragen notiert sind (notizblatt_interview).

Nach Beendigung des Interviews finden Nacharbeiten statt, wie zum Beispiel das Verschriftlichen des Interviews. Hierzu wird das mit der Kamera aufgezeichnete Interview abgespielt und die Fragen, wie auch die Antworten dem Wortlaut entsprechend am Computer abgetippt. So kann das Interview auch in einer Schülerzeitung abgedruckt und gelesen werden.

Beispiele für Arbeitsaufgaben zur Erarbeitung eines Interviews finden sie unter folgendem Link.