Vier Ecken Methode

Die Lehrkraft stellt eine Frage und nennt zu dieser vier Antwortmöglichkeiten, welche jeweils in einer Ecke veranschaulicht (wie z.B. mit einem Bild oder einem Zettel, wo die Antwort) zugeordnet wird. Die Schülerinnen und Schüler ordnen sich der Ecke zu, mit der sie sich identifizieren. Die Lehrkraft befragt die Schüler, aus welchem Grund sie sich für ihre Ecke gewählt haben und im Abschluss werden die Schüler*innen dazu angehalten miteinander zu diskutieren, welche Ecke die beste ist oder die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ecken herausfiltern.

Differenzierungsmöglichkeiten

Als Differenzierungsmöglichkeit kann man es in Betracht ziehen, auf eine einfache Thematik zurückzugreifen oder eine große Schriftart zu wählen. 

Material

Notizen, Anschauungsmaterial

Variation

  • Für die Methode kann man auch Zitate verwenden.
  • Die SuS könne auch erst in ihrer Ecke untereinander diskutieren, warum sie sich für diese Ecke entschieden haben.

Quellen

  • Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden. In: Hanna Kiper, Hilbert Meyer und Wilhelm Topsch (Hg.): Einführung in die Schulpädagogik. Berlin: Cornelsen, 2002. 109-121.
  • Kiper, Hanna und Mischke, Wolfgang: Einführung in die Theorie des Unterrichts. Weinheim und Basel: Beltz, 2006.
  • Perkofer-Czapek, Monika und Potzmann, Renate: Ich als Lerner/Lernerin. Meine Kompetenzen – ein Überblick. bildungsverlag-lemberger.at/pdf_muster/978-3-85221-103-9_M.pdf. O.J. (Zugriff: 31.08.2016).
  • Bund-Länder-Kommision (Hg.): Methode 2 – Vier-Ecken-Spiel. http://www.sn.schule.de/~sud/methodenkompendium/module/1/3_2.htm. O.J. (Zugriff: 31.08.2016).