Vier-Ecken-Methode (Meinungsaustausch)

Bei der Vier-Ecken-Methode geht es darum verschiedene Meinungsbilder zu initiieren und die Argumente dieser zu diskutieren.

Es werden Aussagen zu vier verschiedenen Sichtweisen einer bestimmten Frage-oder Problemstellung in die vier Ecken eines Raumes gehängt. Die Schülerinnen und Schüler versammeln sich zunächst in der Mitte des Raumes. Nun ordnen sie sich individuell, der für Sie zutreffendsten Aussage zu und diskutieren über die Aussage  „ihrer Ecke“. Im Anschluss wird in jeder Gruppe ein Sprecher/In gelost, der die Standpunkte der Gruppe im Plenum vertritt.

Die Schülerinnen und Schüler üben sich in Meinungsbildung und erlangen Selbstkompetenz durch das vertreten der eigenen Meinung.

Differenzierungsmöglichkeiten

Die Frage- oder Problemstellungen können in ihrer Komplexität variieren. Beispiele:

  • „Wie fühle ich mich heute?“
  • „Die aktuelle, politische Lage Amerikas finde ich: …“

Die vier Ecken können auch mit Symbolen, Bildern oder Karikaturen versehen werden.

 

Material

  • vier Plakate für die verschiedenen Ecken
  • Stifte
  • Klebeband o.ä. zum befestigen der Plakate

Variation

  • Es können Tafelbilder mit den verschiedenen Argumenten erstellt werden
  • Die Mitglieder der verschiedenen Ecken können sich gegenseitig befragen

Quellen

Müller, F. (2006). Selbstständigkeit fördern und fordern. Weinheim und Basel: Beltz.