Vier-Ecken-Methode

Mit dieser Methode können sich sowohl die SuS als auch die Lehrkraft einen Eindruck davon verschaffen, welche Meinungen wie oft innerhalb der Klasse vertreten sind. Da die SuS sich von ihren Plätzen erheben müssen und sich im Raum bewegen müssen, ist das Vier-Ecken-Spiel eine gute Möglichkeit den Unterricht zwischendurch etwas aufzulockern.

Die Klasse sammelt sich in der Raummitte. Von der Lehrkraft wird dann ein Satzanfang vorgelesen oder eine Frage gestellt und dazu vier Antwortmöglichkeiten vorgegeben ( in jeder Ecke des Raums eine). Diese sollten möglichst durch ein Bild oder Plakat veranschaulicht werden.  Die SuS müssen für sich entscheiden, welche der Antwortmöglichkeiten für sie die richtige ist und sich in die jeweilige Ecke begeben. Haben sich alle positioniert, wird einige Sekunden abgewartet bis die nächste Runde startet, sodass jeder gucken kann wer wo steht bzw. wie viele SuS in den Ecken stehen.

Ergänzend können die SuS dazu aufgefordert werden, ihren Standpunkt mit den SuS mit dem gleichen Standpunkt zu diskutieren. Im Anschluss wird in jeder Gruppe ein Sprecher/In gelost, der/die Standpunkte der Gruppe im Plenum vertritt.

Die SuS üben sich in Meinungsbildung und erlangen Selbstkompetenz durch das vertreten der eigenen Meinung.

 

Differenzierungsmöglichkeiten

Die Frage- oder Problemstellungen können in ihrer Komplexität variieren. Beispiele:

  • „Wie fühle ich mich heute?“
  • „Die aktuelle, politische Lage Amerikas finde ich: …“

Die vier Ecken können auch mit Symbolen, Bildern oder Karikaturen versehen werden.

Material

  • Plakate oder Bilder für die Ecken
  • Klebeband

Variation

Bei der Vier-Ecken-Methode werden in die Ecken des Raumes Plakate gehängt, auf denen verschiedene Sichtweisen zu einem Thema aufgeführt werden. Die Schüler und Schülerinnen sammeln sich in der Mitte des Raumes, lesen sich jede aufgeführte Sichtweise durch und ordnen sich der zu, der sie am ehesten zustimmen. Am Plakat kann nun eine Diskussion zu der Sicht zwischen den Schülern und Schülerinnen stattfinden. Hierbei spielt sowohl die Meinungsbildung als auch das Vorwissen eine große Rolle in der Diskussion.

  • Für die Methode kann man auch Zitate verwenden.
  • Die SuS könne auch erst in ihrer Ecke untereinander diskutieren, warum sie sich für diese Ecke entschieden haben.