Schreibkonferenz

Die Schreibkonferenz ist eine Methode zur Überarbeitung von Schüler*innentexten. Die SuS stellen ihren selbst verfassten Text zur Diskussion in einer Gruppe und erfahren durch die Außenperspektive auf ihren Text wichtige Verbesserungsvorschläge (Spitta, 1992, S. 13).
In einer Gruppe von drei bis vier SuS beginnt ein*e Schüler*in.
1) Er/sie erklärt der Gruppe das Ziel des selbst verfassten Textes und liest ihn vor.
2) Die Gruppe gibt eine kurze Rückmeldung zum ersten Eindruck.
3) Der/die Schüler/in liest den Text nun Satz für Satz vor, die Gruppe gibt dabei Tipps, die der/die Schüler/in notiert.
4) In der Gruppe werden die Texte der anderen SuS besprochen.
5) Alle SuS bearbeiten ihre Texte anhand der Verbesserungsvorschläge.
6) In der Gruppe werden die bearbeiteten Texte erneut präsentiert (Brenner & Brenner, 2012, S. 129).

wahlweise:
Die Lehrperson führt eine Endkorrektur durch. Die SuS fertigen anhand der Endkorrektur eine Reinschrift an. Präsentation im Plenum, z.B. als Klassenzeitung oder Vorlesestunde

Folgende Aspekte können in der Gruppe überarbeitet werden: inhaltliche, stilistische und orthographische Aspekte
(Böttcher & Becker-Mrotzek, 2003, S. 131f.)

Galeriegang/ Museumsgang

Der Galeriegang auch Museumsgang genannt, ist eine Methode, bei der die SuS das Präsentieren der Ergebnisse einer Gruppenarbeit üben sollen.Die Resultate der SuS wie z.B. einer  Gruppenarbeit werden wie in einem Museum oder einer Kunstgalerie im gesamten Klassenzimmer an den Wänden befestigt und ausgestellt. Die SuS wandern in Gruppen durch die Ausstellung, wobei jeweils ein*e Schüler*in mit der jeweiligen Materie vertraut sein sollte. Der Grundgedanke dieser Methode ist folglich, dass im Idealfall jede*r Schüler*in einmal die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe vortragen muss. Die SuS haben die Aufgabe über die entstandenen Ergebnisse zu diskutieren und sich auszutauschen. Dementsprechend dient die Methode sowohl der Reflexion und Durchdringung als auch der Begutachtung verschiedener Gruppenergebnisse. Zur Unterstützung und für den gezielten Austausch ist es hilfreich, einen von der Lehrkraft angefertigten Fragebogen zu dem erarbeiteten Thema anzufertigen, mit dem die SuS den Galeriegang bzw. Museumsgang absolvieren können. Zum Abschluss  sammeln sich die SuS und präsentieren ihre Beobachtungen.

Ferner ist der Museumsrundgang eine einfache Methode, mit der in kurzer Zeit vielen SuS effektiv verschiedene Perspektiven eines Themenbereiches nahe gebracht werden können, da mehrere Präsentationen gleichzeitig durchgeführt werden. Infolgedessen ist die Methode des Museumsrundgangs somit auch vorteilhaft, wenn die Lehrperson ein hohes Maß an Kommunikation erreichen möchte.

Die Lehrkraft kann überlegen, ob die Galerie großflächig (Eltern, andere Klassen) oder nur im Rahmen der eigenen Klasse angeboten wird. Das weiteren könnten Preise verliehen werden, die durch die anderen SuS gewählt werden