Wortstamm

Jedes Wort hat einen Wortstamm  (Beispiel: schenken, beschenken, das  Geschenk). Wörter mit gleichem oder ähnlichem Wortstamm gehören zu einer Wortfamilie. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, zu einem Wortstamm einen Baum mit vielen übereinander liegenden Ästen zu zeichnen. In den Stamm eines Baumes wird jeweils der Wortstamm (Beispiel: schenk), auf die Äste werden möglichst viele Wörter geschrieben, die  von diesem Wortstamm abgeleitet sind. Dies dient der Überprüfung  der Schreibweise mit einem verwandten Wort. Da der gleiche Wortstamm vieler Wörter einen zentralen Schlüssel bei der richtigen Schreibweise bildet, kann die Strategie „Wortstamm“ als eine der wichtigsten orthografischen Regeln der deutschen Rechtschreibung angesehen werden. Mit Hilfe der Wortverwandtschaft können sich die Schülerinnen und Schüler auch bei Lautähnlichkeit zwischen „e“ und „ä“ sowie der Lautgleichheit von „eu“ und „äu“ die  richtige Schreibweise  der Wörter herleiten.

Rechenolympiade

Die „Rechenolympiade“ bietet zur Wiederholung verschiedene Übungsbereiche und Aufgabenformate und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Die Aufgaben sind gestaffelt in die unterschiedlichen Anforderungsbereiche und werden der Reihe nach gelöst. Bevor das Ergebnis der jeweiligen Aufgabe aufgeschrieben werden darf, müssen die Schülerinnen und Schüler zuerst zur Tür rennen, diese berühren und zurück rennen. Nachdem das Ergebnis aufgeschrieben wurde, rennt der nächste der Gruppe zur Tür, bevor das Ergebnis notiert werden darf usw. Ist eine Gruppe fertig und ruft Stopp, ist die Zeit für alle abgelaufen und es darf nicht mehr weitergerechnet werden. Die Aufgabenbögen werden zur Korrektur an eine andere Gruppe weitergegeben. Die Lehrkraft teilt die Lösungsbögen aus, damit die Gruppenlösungen mit dem Lösungsbogen verglichen werden können. So kontrollieren die Gruppen nicht ihre eigenen Aufgaben, sondern die der anderen. Die Gruppe mit den meisten richtigen Aufgaben, hat gewonnen. Der Wettkampfcharakter wirkt motivierend.

Collage

Die Lehrperson unterteilt die Klasse in gleichgroße Gruppen. Die Gruppen sollen jeweils zu einem bestimmten Thema (zum Beispiel als Sicherung) eine Collage erstellen. Dazu verwenden sie die gegebenen Materialien und kleben aus diesen eine Ideensammlung auf ihr Plakat. Zusätzlich können handschriftliche Elemente ergänzt werden. Insgesamt sollte eine strukturelle Übersicht entstehen. Wenn alle Gruppen fertig sind, stellt jede ihre Collage der Klasse vor.

Museumsrundgang mit Experten

Der Museumsrundgang, auch Galeriegang genannt, ist eine Methode, bei der die Schülerinnen und Schüler das Präsentieren der Ergebnisse einer Gruppenarbeit üben sollen.

Ein Museumsrundgang mit Experten beinhaltet, dass die rundgehende Gruppe zu jeder Station einen Schüler oder eine Schülerin aufweisen kann, der mit der darzustellenden Materie vertraut ist.

Dabei wandern sie von Station zu Station bzw. von Plakat zu Plakat und erklären sich gegenseitig den zuvor erstellten Präsentationsgegenstand. Der Grundgedanke dieser Methode ist folglich, dass im Idealfall jede*r Schüler*in einmal die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe vortragen muss. Dementsprechend dient sie sowohl der Reflexion und Durchdringung als auch der Begutachtung verschiedener Gruppenergebnisse.

Ferner ist der Museumsrundgang eine einfache Methode, mit der in kurzer Zeit vielen SuS effektiv verschiedene Perspektiven eines Themenbereiches nahe gebracht werden können, da mehrere Präsentationen gleichzeitig durchgeführt werden. Infolgedessen ist die Methode des Museumsrundgangs somit auch vorteilhaft, wenn die Lehrperson ein hohes Maß an Kommunikation erreichen möchte.

Des Weiteren stellt er auch eine Präsentationsmöglichkeit dar, die in nahezu allen Jahrgangsstufen und Schularten (siehe Schulbereich) eingesetzt werden kann.

Die klassischen Formen der Informationsquelle bei dieser Methode sind Plakate oder Poster, aber es ist durchaus auch möglich kurze Filme oder Hörproben zu präsentieren. Im Sachunterricht bzw. in den naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern sind darüber hinaus kleine Experimente oder Ausstellungsstücke denkbar.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Erarbeitung neuer Thematiken,
  • Förderung der Präsentationskompetenz, da alle Schülerinnen und Schüler einmal innerhalb ihrer Kleingruppe präsentieren müssen

Vorbereitung:

Zunächst werden Gruppen gebildet, in denen die SuS einen Präsentationsgegenstand erarbeiten sollen. Bereits bei der Einteilung der Arbeitsgruppen muss auf die Gruppengröße geachtet werden. Im Idealfall hat man genauso viele Gruppenmitglieder wie Arbeitsgruppen, also z. B. 5 Gruppen mit 5 Personen.

Oftmals geht dieses jedoch nicht aufgrund von unterschiedlichen Klassengrößen, so dass man mehr Arbeitsgruppen bilden muss, als die Gruppen Mitglieder haben. Zum Beispiel 6 Arbeitsgruppen mit je 4 Personen.

Hierfür werden die Lernenden, wie im Anhang 1.2. verdeutlicht, in verschiedenen Gruppen (z.B. Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3….) eingeteilt. Zusätzlich erhält jedes Gruppenmitglied innerhalb der Kleingruppe jeweils einen Buchstaben.

Beispiel:

Wenn die Gruppen aus je 4 Personen bestehen, werden ihnen die Buchstaben „A“ bis „D“  zugeteilt (siehe Anhang 1.2). Folglich besteht die Expertengruppe immer aus kongruent vielen Mitgliedern, wie es Gruppen gegeben hat (z.B. zunächst 6 Gruppen á  4 Mitglieder, anschließend 4 Gruppen á  6 Mitglieder (siehe Anhang 1.2.).

Der Museumsrundgang verläuft in der Regel in drei Phasen (siehe Anhang 1.3.)   

Anhang 1.1., Anhang 1.2. und Anhang 1.3.:

  • Anhang 1.1. = Skizzierung des Museumsrundgangs
  • Anhang 1.2. = Gruppeneinteilung
  • Anhang 1.3. = Phasen des Museumsrundgangs

Lesestrategie – 6 Schritte

Die Lehrkraft stellt den SuS sechs Schritte zur effektiven Texterschließung vor. Diese kann sie bspw. anhand einer Folie erläutern oder mithilfe von Beispieltexten erarbeiten und anschließend zur Sicherung als Plakat im Klassenraum aushängen, bzw. als Merkzettel verteilen. Die sechs Schritte sind: I. Auf den Text blicken: 1. Merkmale eines Textes erkennen, 2. Gedanken zum Thema machen; II. Verstehen und Bearbeiten: 3. Textprobleme erkennen, 4. Abschnitte einteilen und benennen, 5. Wichtiges unterstreichen; III. Zusammenfassen und Weiterarbeiten: 6. Informationen sortieren und darstellen.

Gruppenfindung (Puzzle)

Methodenkarte-Gruppenfindung

Jede*r SuS bekommt ein Puzzlestück. Je nachdem, ob es fest zugeordnete Grupen geben soll oder zufällig gefundene, werden die Puzzlestücke dementsprechend ausgeteilt. Die SuS laufen dann in der Klasse umher und sollen ihre Gruppenmitglieder durch das Zusammenlegen der einzelnen Puzzlestücke finden. Ist das Puzzle vollständig, hat sich die Gruppe gefunden.