Bildervergleich

Die SuS erhalten jeweils zwei Bilder. Diese sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufweisen, damit diese in einer Gegenüberstellung von den SuS verglichen und analysiert werden können. Diese Methode kann im Plenum oder auch in Einzel- oder Partner*innenarbeit durchgeführt werden. Anschließend wird es im Plenum besprochen.

Briefe schreiben

Die Briefmethode im Unterricht ist eine gute Möglichkeit die Schülerinnen und Schüler in bestimmten Kompetenzen wie etwa das Hineinversetzen in andere Personen zu fördern. Die Schüler werden zudem angeregt, sich mit der Lebenswelt auseinander zu setzen und es wird ihnen so die Schreibkultur näher gebracht. Außerdem müssen sie auf ihr Allgemeinwissen zurückgreifen.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen von der Lehrkraft einen Text vorgelegt, den sie lesen sollen, sich im Anschluss in eine der Personen im Text hineinversetzen und aus deren Sicht den Brief schreiben. Die Lehrkraft beschreibt die Schwerpunkte, d.h. wie der Brief strukturiert werden soll und an wen er geschrieben wird.

Die SuS können auch einen Brief an andere Mitschüler schreiben, etwa an einer anderen Schule. Anschließend kann der Lehrende die Kompetenzen  der Schüler beurteilen. Wie etwa Rechtschreibung, Allgemeinwissen, Handlungswissen und Empathie.

 

 

Schneeball Verfahren

Ziel ist, dass die Schüler*innen zu einem vorgegebenen Thema Stichworte, Fragen oder Antworten notieren und diese dann von den Schüler*innen in Gruppen auf das Wesentliche reduziert werden.

Die Lehrkraft gibt der Lerngruppe eine Fragestellung vor, woraufhin alle Schüler*innen sich drei Fragen, Stichworte, Impulse etc. zum Thema notieren. Die Klasse wird in Dreiergruppen aufgeteilt, in denen sich die Schüler*innen auf vier Punkte einigen müssen, die ihnen am treffendsten erscheinen. Danach werden je zwei Dreiergruppen zu Sechsergruppen zusammengeführt, die sich auf je fünf gemeinsame Punkte einigen. Diese „konzentrierten“ Notizen werden an die Tafel/Stellwand/Wand geheftet, sodass eine Sammlung für die gesamte Klasse entsteht.

 

Aus einem Gedicht etwas Eigenes machen

Als Grundlage kann jedes erdenkliche Gedicht dienen. Etwas Eigenes daraus zu machen, kann dabei bedeuten, z.B. einen eigenen Text dazu zu verfassen, oder ein Bild zu zeichnen, bzw. zu malen, oder aber auch etwas zu basteln. Die Anforderungen sollten dabei auf die Klassenstufe und das Thema zugeschnitten sein.

Bildergeschichte ergänzen und schreiben

Als Grundlage für diese Methode sollte eine der Klassenstufe und dem Thema angemessene Bildergeschichte dienen. Diese soll dann in Worten entweder ergänzt werden, oder gänzlich in Worten beschrieben werden. Die genaue Textart kann je nach Anforderungen variieren. Es wird das Texte verfassen und die Kreativität gefördert.

Modellbau

Die Schüler*innen sollen ein Modell eines vorher vorgestellten oder eines imaginär beschriebenen Sachgegenstands herstellen und nutzen dazu mathematische Fähigkeiten, sowie die Möglichkeit auszuprobieren. Am Ende soll nicht ein mathematisch korrektes Produkt stehen (zumindest nicht in der Primarstufe), sondern ein mögliches Ebenbild des Gegenstands.

Steckbrief (als Plakat)

Die Lehrperson erklärt zunächst die Herangehensweise. Hierzu verwendet sie unterstützend ein Beispielplakat und eine Checkliste, mit den Regeln zur Erstellung eines Steckbriefes/Plakats. Dann gibt die Lehrperson ggf. den Informationstext vor, aus dem die Schüler*innen sich die nötigen Informationen heraussuchen müssen. Eine andere Möglichkeit wäre es,  Material für die Recherche bereitzustellen oder die Möglichkeit bieten einen Computerraum oder ähnliches zu nutzen. Bevor die Schüler*innen  das Plakat gestalten können, müssen sie sich ausreichend über ihr Thema informieren. Steckbriefe können sinnvoll sein, um z.B. verschiedene Tierarten kennenzulernen und zu vergleichen. Wenn genügend Informationen gesammelt wurden, wird zunächst ein Entwurf des Pakts erstellt. Gegliedert wird das Plakat, wie für einen Steckbrief üblich, in verschiedene Unterpunkte. Bei Tieren wären das z.B. Lebensraum, Nahrung, Feinde. Dann fixieren die Schüler*innen  ihre Ergebnisse in Stichpunkten auf ihrem Plakat und fügen unterstützend Bilder hinzu. Die Lehrperson beobachtet und hilft.

Lesestrategien

Lesestrategien dienen zur Förderung des verstehenden Lesens. Die Lesestrategien sollen, nach dem Erlernen, den Schülern und Schülerinnen dazu dienen, Texte selbstständig zu erarbeiten und zu verstehen. Es gibt verschiedene Arten von Lesestrategien.
Ordnende Lesestrategien dienen dazu, Texte zu strukturieren und auf ihre wesentlichen Kernaussagen zu reduzieren.
Elaborierende Lesestrategien sollen dazu genutzt werden, bewusst über die unmittelbare Textebene „hinauszugehen“, um die Inhalte mit Vorwissen, Gefühlen, Meinungen, inneren Bildern etc. der Schüler und Schülerinnen in Beziehung zu setzen.
Die Wiederholenden Lesestrategien, welche eine erneute intensivierte Textauseinandersetzung einleiten sollen, sind gut geeignet, um die Verstehens- und Behaltensleistungen zu vertiefen.

closed book

Als „closed book“ werden klassischerweise alle schriftlichen Prüfungen, wie u.a. Tests, Klausuren etc. bezeichnet, die ohne (oder nur sehr eingeschränkt) die Hinzunahme von Hilfsmitteln und Unterlagen durchgeführt werden. Closed-Book-Prüfungen zielen üblicherweise auf das Reproduzieren von gelerntem Faktenwissen ab. Der Lehrer nimmt hierbei eine eher passive Rolle ein.

Loci – Methode

lociDie SuS stellen sich einen Gang durch verschiedene Orte (lat.: locus, Pl.: loci) vor, um schwer memorierbare Fakten damit zu verbinden und so besser behalten zu können. Wie andere Verfahren der mnemotechnischen Verknüpfung verbindet die Methode Einzeldaten zu einem Wissensnetz, mit dem diese besser eingeprägt werden können.