Zahlenkiste

Die Methode „Zahlenkiste“ ist für Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 100 entwickelt worden. Auf Arbeitsblättern o.ä. sind Kisten abgebildet, die vorne auf der Kiste eine Zahl und im Inneren mehrere unterschiedliche Zahlen haben (Zahlenkiste Beispiel). Die SuS sollen die Zahlen im Inneren der Kiste interpretieren und eigenständig Rechenoperationen und -Konstellationen erkennen, sodass sie mit den Zahlen in der Kiste Aufgaben bilden können, die als Lösung die Zahl auf der Vorderseite haben. Dabei müssen nicht alle Zahlen in der Kiste durch Rechenoperationen die Zahl auf der Vorderseite ergeben. Es können demnach auch Zahlen übrig bleiben.

Arbeitsschritte der Methode:

  • Die SuS bekommen ein Arbeitsblatt mit den Zahlenkisten und versuchen mit dem Partner die Aufgaben zu lösen
  • Danach setzen sich jeweils zwei Zweiergruppen zusammen und vergleichen die Lösungen. Sie kontrollieren, ergänzen und korrigieren ggf. ihre Lösungen.
  • Zum Schluss bekommen die SuS ein AB, bei dem wahlweise nach dem Rechenbefehl (Addition/ Subtraktion), nach der Eingabezahl oder nach der Ausgabezahl gefragt wird.

Differenzierungsmöglichkeiten

Leistungsschwächere SuS können vorgegebene Zahlenkisten bearbeiten, während leistungsstärkere selber eigene Zahlenkisten entwickeln und sie mit anderen tauschen können. Danach sollen die SuS die getauschten Kisten lösen.

Material

  • Arbeitsblätter mit Zahlenkisten
  • Stifte

Variation

Zahlenkisten lassen sich nicht nur auf Addition und Subtraktion beschränken. Es können ebenfalls Zahlenkisten zur Multiplikation oder Division entworfen werden, bei denen die Zahl vorne auf der Kiste das Produkt oder der Quotient ist.

Quellen

Kippert, Heinz: Methodenlernen in der Grundschule: Bausteine für den Unterricht, Beltz – Verlag