Standbild

Ein Standbild ist eine eingefrorene Konstellation eines Problems, einer sozialen Situation oder eines Themas

Ein Standbild ist eine eingefrorene Konstellation eines Problems, einer sozialen Situation oder eines Themas. Dabei werden Beziehungen/ Verhältnisse zwischen Personen und wesentliche Charakterzüge der Figuren dargestellt.

Die Standbilder werden der Klasse präsentiert und von den Beobachtenden gedeutet und besprochen. Anschließend erklärt und reflektiert die Gruppe bzw. der Regisseur warum sie das Thema/ die Situation so dargestellt haben. Durch das „Hineinversetzen“ wird das Verständnis der SuS für das Thema/ die Figur/ die Situation erhöht.

Differenzierungsmöglichkeiten

  • konkrete Vorgaben (z.B. Auszug eines szenischen Textes darstellen; Figuren und Gefühle größtenteils vorgegeben)
  • abstrakter Themenbereich/ Begriff (z.B. Hochzeit; die Gruppe muss entscheiden/ erarbeiten welche Figuren für Darstellung benötigt werden/ welche Positionen/ Gefühle/ Verhältnisse etc.)

Tipps

Sicherstellen, dass der Text/ das Thema geeignet ist

Material

ggf. Textquelle/ szenischer Text

Variation

  • die Gruppe entscheidet als Team wie sie das Thema/ die Situation darstellen wollen
  • die Gruppe wählt einen Regisseur, der den Anderen Anweisungen gibt und das Standbild baut
  • nach der Präsentation können Andere das Standbild verändern und weiterentwickeln
  • das Thema des Standbildes wird nur der betreffenden Gruppe mitgeteilt, der Rest der Klasse muss dieses dem Standbild entnehmen

 

Quellen

home.uni-leipzig.de; 4-teachers.de