Reporter*in (Auch: Rasende Reporter*innen)

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Eine Methode, bei der die Schüler*innen sich bewegen und miteinander ins Gespräch kommen, der perfekte Eisbrecher also. Die Methode kann fächerübergreifend angewendet werden und bietet sich für so ziemlich jede Schulform an.

Beschreibung

Bei dieser Methode handelt es sich um ein Spiel, welches sich besonders zum Kennenlernen oder zum Einstieg in ein Thema eignet. Es werden also erste Assoziationen entweder zum Unterrichtsthema oder zu den Mitschüler*innen geweckt. Alle SuS erhalten dabei einen Fragebogen. Die Fragen müssen grundsätzlich mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sein. Ziel des Spiels ist es, eine Reihe (senkrecht oder waagerecht bzw. eins von beiden je nach Anordnung des Fragebogens) von Fragen mit „Ja“ beantwortet zu haben und anschließend „Bingo“ zu rufen. Dafür müssen sich die SuS gegenseitig befragen – sie fungieren quasi als Reporter mit der Aufgabe ihre Mitschüler*innen zu befragen und geben gleichzeitig Antworten. Geben die SuS sich jeweils eine Antwort, so muss auf dem eigenen Fragebogen bei der entsprechenden Frage mit dem Namen unterschreiben werden. Nach einer vorgegeben Zeit versammeln sich alle SuS wieder an ihrem Platz. Anschließend können sie andere SuS darüber befragen, weshalb eine bestimmte Frage auf dem Fragebogen mit „Ja“ beantwortet und unterschrieben wurde.

Differenzierungsmöglichkeiten

Besonders leistungsschwache SuS können die Arbeit in einer Gruppenarbeit verrichten. Alternativ erhalten sie einen vereinfachten Fragebogen, der sich bspw. durch weniger Fragen auszeichnet, wodurch sie eher ein „Bingo“ erhalten können.

Tipps

Die SuS sollen dazu angeregt werden, sich im Klassenraum frei zu bewegen. Durch die Bewegung und die Kommunikation mit den Mitschüler*innen werden gleichzeitig mehrere Lerntypen angesprochen.

Material

Fragebogen

Variation

Der Fragebogen kann sowohl persönliche Fragen als auch thematische Fragen beinhalten. Es können einfache Ja/Nein-Fragen verwendet werden. Es können auch schwierigere offene Fragen verwendet werden. Hierbei ist aber die Komplexität bezüglich der korrekten Antworten zu beachten.

Quellen

Klein, Z. M. (2003): Kreative Seminarmethoden. 100 kreative Methoden für erfolgreiche Seminare. Gabal-Verlag, Offenbach.

Hugenschmidt, B. & Technau, A. (2005): Methoden schnell zur Hand. 66 schüler- und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden. Ernst Klett Schulbuchverlag, Leipzig.