Stichwortgeschichte

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Das Ziel der Methode ist es, die Kreativität und die sprachlichen Fähigkeiten zu fördern, die Konzentrationsfähigkeit zu trainieren und während der Durchführung das Selbstbewusstsein der SuS zu stärken. Zudem wird der Unterrichtsinhalt wiederholten gefestigt und das freie Sprechen/Schreiben trainiert.

Beschreibung

Ablauf:

  1. Schritt: In Einzel- oder Partnerarbeit notieren alle SuS auf zwei Karten jeweils einen Begriff zu einem von der Lehrperson vorgegebenen Thema.
  2. Schritt: Es folgt die Arbeit im Plenum. Alle Karten werden zuerst eingesammelt und gut durchgemischt, zum Beispiel in einem Karton o.ä. Alle SuS ziehen nun jeweils zwei Karten und beschreiben im Sitzkreis den Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen mit Hilfe einer lustigen oder spannenden Geschichte, die beide Begriffe enthält und fachlich richtig erklärt.

Differenzierungsmöglichkeiten

Die Methode könnte insofern differenziert werden, dass beispielsweise nur ein Begriff erklärt oder in eine kurze Geschichte eingebaut wird, so erhält man einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad. Es könnten auch mehr als zwei Begriffe gezogen werden, um den Schwierigkeitsgrad höher zu gestalten. Im letzten Fall sollten schon zu Anfang mehr als zwei Begriffe von den SuS aufgeschrieben werden

Tipps

Damit für alle SuS die gleiche Aufgabe gilt, könnte vorab von der Lehrkraft festgelegt werden, wie viele Sätze die Geschichte ungefähr beinhalten sollte.

Material

  • Moderationsstifte
  • Karten
  • Schachtel / Karton

Variation

Die Geschichte, die mündlich vorgetragen wird, könnte stattdessen auch schriftlich erfolgen, zum Beispiel in Einzel- oder Partner*inarbeit. Anstatt eine Geschichte zu erzählen, könnten die gezogenen Begriffe auch nur erklärt werden. Je nach Klassenstufe könnten die Begriffe auch mit Bildern unterstützt oder einzelnen Bildern zugeordnet werden.

Statt die Begriffe von den SuS sammeln zu lassen können die Stichwörter auch z.B. auf einem Arbeitsblatt vorgegeben werden. Aus diesen soll eine Geschichte verfasst werden, so dass die SuS ihre vorhandenen Kompetenzen benutzen und abrufen können. Anschließend werden die verfassten Geschichten vorgetragen.

Quellen

Hugenschmidt, B. & Technau, A. (2005). Methoden schnell zur Hand: 66 schüler- und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden (1.Auflage)Leipzig: Ernst Klett.