VIT-Pool (very important terms – Schlüsselbegriffe)

VIT steht für very important terms. Diese Methode zielt darauf ab, zuvor erarbeitete Sachgebiete begrifflich durchzuarbeiten, zu definieren und zu lernen bzw. zentrale Schlüsselbegriffe zu festigen.

Vorgehen:

  1. Einteilung in Gruppen (max. 5 Personen)
  2. Jede Kleingruppe bekommt die Aufgabe, sich für fünf very important terms, die im Verlauf der Unterrichtseinheit/Veranstaltung vermittelt wurden, zu entscheiden.
  3. Anschließend soll die Gruppe die entsprechenden Begriffe (oder Fragen zu diesen Begriffen) einzeln auf Moderationskarten notieren.
  4. Neben den Begriffskarten soll die Gruppe, auf fünf weiteren Kärtchen, die Definitionen (oder Antworten auf die Fragen) für ihre ausgewählten Begriffe notieren. (Ggf. dürfen Mappen und Materialien zu Hilfe genommen werden)

Jetzt folgt das Quiz:

  1. Die Lehrkraft sammelt alle Begriffskarten ein und vermeidet durch die Strukturierung der Karten in Gruppen (A,B,C-oder im Vorfeld durch extra farbig gekennzeichnete Karten), dass eine Gruppe ihre eigenen VITs zieht.
  2. Die Gruppen werden nacheinander aufgefordert, „blind“ eine Karte zu ziehen und den darauf notierten Begriff zu diskutieren und zu definieren.
  3. Die Gruppe, in deren Besitz sich die Antwortkarte zum Begriff befindet, ist für die Kontrolle der Antwortqualität verantwortlich und verpflichtet, fehlende Aspekte zu ergänzen.

Als Anreiz können Punkte vergeben und abschließend eine Gewinnergruppe gekürt werden.

Schneeball Verfahren

Ziel ist, dass die Schüler*innen zu einem vorgegebenen Thema Stichworte, Fragen oder Antworten notieren und diese dann von den Schüler*innen in Gruppen auf das Wesentliche reduziert werden.

Die Lehrkraft gibt der Lerngruppe eine Fragestellung vor, woraufhin alle Schüler*innen sich drei Fragen, Stichworte, Impulse etc. zum Thema notieren. Die Klasse wird in Dreiergruppen aufgeteilt, in denen sich die Schüler*innen auf vier Punkte einigen müssen, die ihnen am treffendsten erscheinen. Danach werden je zwei Dreiergruppen zu Sechsergruppen zusammengeführt, die sich auf je fünf gemeinsame Punkte einigen. Diese „konzentrierten“ Notizen werden an die Tafel/Stellwand/Wand geheftet, sodass eine Sammlung für die gesamte Klasse entsteht.

 

Aus einem Gedicht etwas Eigenes machen

Als Grundlage kann jedes erdenkliche Gedicht dienen. Etwas Eigenes daraus zu machen, kann dabei bedeuten, z.B. einen eigenen Text dazu zu verfassen, oder ein Bild zu zeichnen, bzw. zu malen, oder aber auch etwas zu basteln. Die Anforderungen sollten dabei auf die Klassenstufe und das Thema zugeschnitten sein.

Bildergeschichte ergänzen und schreiben

Als Grundlage für diese Methode sollte eine der Klassenstufe und dem Thema angemessene Bildergeschichte dienen. Diese soll dann in Worten entweder ergänzt werden, oder gänzlich in Worten beschrieben werden. Die genaue Textart kann je nach Anforderungen variieren. Es wird das Texte verfassen und die Kreativität gefördert.

Modellbau

Die Schüler*innen sollen ein Modell eines vorher vorgestellten oder eines imaginär beschriebenen Sachgegenstands herstellen und nutzen dazu mathematische Fähigkeiten, sowie die Möglichkeit auszuprobieren. Am Ende soll nicht ein mathematisch korrektes Produkt stehen (zumindest nicht in der Primarstufe), sondern ein mögliches Ebenbild des Gegenstands.

Fantasiereise

So geht es:

„Die Fantasiereise ist ein meditatives Verfahren, mit dem Phasen der Ruhe und Entspannung in das Unterrichtsgeschehen eingebaut werden. Der Lehrer erzählt eine Geschichte oder liest einen Text vor. Die Schüler und Schülerinnen verhalten sich still  während dieser Methode. Sie lauschen der Stimme  der Lehrerin bzw. des Lehrers.  Diese kann durch Musik unterstützt werden.“  (Mattes, 2006, S.43-44)

Steckbrief (als Plakat)

Die Lehrperson erklärt zunächst die Herangehensweise. Hierzu verwendet sie unterstützend ein Beispielplakat und eine Checkliste, mit den Regeln zur Erstellung eines Steckbriefes/Plakats. Dann gibt die Lehrperson ggf. den Informationstext vor, aus dem die Schüler*innen sich die nötigen Informationen heraussuchen müssen. Eine andere Möglichkeit wäre es,  Material für die Recherche bereitzustellen oder die Möglichkeit bieten einen Computerraum oder ähnliches zu nutzen. Bevor die Schüler*innen  das Plakat gestalten können, müssen sie sich ausreichend über ihr Thema informieren. Steckbriefe können sinnvoll sein, um z.B. verschiedene Tierarten kennenzulernen und zu vergleichen. Wenn genügend Informationen gesammelt wurden, wird zunächst ein Entwurf des Pakts erstellt. Gegliedert wird das Plakat, wie für einen Steckbrief üblich, in verschiedene Unterpunkte. Bei Tieren wären das z.B. Lebensraum, Nahrung, Feinde. Dann fixieren die Schüler*innen  ihre Ergebnisse in Stichpunkten auf ihrem Plakat und fügen unterstützend Bilder hinzu. Die Lehrperson beobachtet und hilft.

Abfallmontage

Ein Artikel wird aus einer Zeitschrift oder Zeitung ausgewählt und in verschiedene Bestandteile geschnitten (Wörter, Teilsätze, Sätze). Nachdem alle Schnipsel gemischt werden, werden diese in einen Umschlag gesteckt und jeder Schüler/Schülerin zieht eine vorher festgelegte Anzahl an Ausschnitten. Aus diesen Elementen sollen sie dann eine Geschichte schreiben.

Vier-Ecken-Methode (Meinungsaustausch)

Bei der Vier-Ecken-Methode geht es darum verschiedene Meinungsbilder zu initiieren und die Argumente dieser zu diskutieren.

Es werden Aussagen zu vier verschiedenen Sichtweisen einer bestimmten Frage-oder Problemstellung in die vier Ecken eines Raumes gehängt. Die Schülerinnen und Schüler versammeln sich zunächst in der Mitte des Raumes. Nun ordnen sie sich individuell, der für Sie zutreffendsten Aussage zu und diskutieren über die Aussage  „ihrer Ecke“. Im Anschluss wird in jeder Gruppe ein Sprecher/In gelost, der die Standpunkte der Gruppe im Plenum vertritt.

Die Schülerinnen und Schüler üben sich in Meinungsbildung und erlangen Selbstkompetenz durch das vertreten der eigenen Meinung.