Blindball

Ein turbulentes Spiel, das blindes Vertrauen und klare Ansagen fordert. So lernt die Gruppe, unter Stress zielführend zu kooperieren.
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Beschreibung

Dieses Warm-up kann auf folgende Art und Weise durchgeführt werden:

Es stellt die Kommunikationsfähigkeit und das gegenseitige Vertrauen ins Zentrum. Es fordert von den Teams präzise verbale Anweisungen und blindes Verlassen auf den Partner, wodurch die Kooperation unter Stress direkt spürbar und für alle Lernenden erlebbar wird. Lehrende sind hier die Beobachter und können im Anschluss der Lerngruppe Feedback in Bezug auf Kommunikation und Kooperation geben.

  1. Es werden Zweierteams gebildet.

  2. Eine Person pro Team bekommt die Augen verbunden („blind“) und erhält zwei Softbälle.

  3. Auf Signal steuert die „sehende“ Person die „blinde“ Person ausschließlich durch verbale Kommandos durch den Raum.

  4. Die blinden Personen gegnerischer Teams müssen mit den Softbällen abgeworfen werden.

  5. Nach jedem Treffer tauschen innerhalb aller Teams die Personen ihre Rollen (blind/sehend).

Variation

Folgende Variation ist denkbar:

  • Die Methode kann sowohl in Gebäuden mit größeren Hallen als auch im Freien angeboten werden.

Differenzierung

Folgende Differenzierung ist möglich:

  • Der Schwierigkeitsgrad kann durch eine größere Teamgröße gesteigert werden. Bei vier Teammitgliedern, gibt es eine „blinde“ Person und 3 „sehende“ Personen, welche die Steuerung übernehmen.

Tipps

Es bleibt ein Spiel. Die Lehrperson sollte kommunizieren, dass der Spaß im Vordergrund steht und jeder Mensch anders mit Stress umgeht.

Material

  1. blickdichte weiche Tücher
  2. Softbälle je zwei pro Team

Literatur

Gilsdorf, R., Kistner, G. (2019): Kooperative Abenteuerspiele 2. Eine Praxishilfe für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Hannover/ Klett.

In welcher Phase deines Unterrichts würdest du diese Methode einsetzen?

Zitationsvorschlag

Methodenkartei. Ein Kooperationsprojekt an den Universitäten Oldenburg und Vechta. Abrufbar unter: https://www.methodenkartei.uni-oldenburg.de/
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