Zukunfts-Visionengalerie

Bei dieser Methode stellen die Lernenden ihre eigenen Zukunftsvorstellungen auf einem Blatt Papier dar, die dann in einer Galerie gesammelt und präsentiert werden können.
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Beschreibung

Die Methode kann auf folgende Art und Weise durchgeführt werden:

  • Bei der aktivierenden Methode „Visionengalerie“ haben das Engagement und die Handlungsmöglichkeiten der Lernenden oberste Priorität und sollen so zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema führen. Außerdem zeigt diese Methode die Meinungsverschiedenheiten der Lernenden auf.
  • Dabei kann wie folgt vorgegangen werden:
    1. Zuerst bekommen alle Lernenden ein Blatt Papier und ausreichend Material zum Malen oder Zeichnen.
    2. Nun geht es darum, dass alle ihre eigenen Zukunftsvorstellungen aufmalen. Wichtig ist, dass den Lernenden bewusst ist, dass es nicht um richtig oder falsch geht. Es soll dabei kein möglichst schönes Bild entstehen, denn die eigenen Vorstellungen und Meinungen stehen im Vordergrund.
    3. Wenn alle ihr Bild fertiggestellt haben, werden sie an den Wänden so befestigt, dass eine Art Galerie entsteht.
    4. Anschließend dürfen alle Lernenden ihr Bild vorstellen und ihre Zukunftsvorstellung erklären. Durch Nachfragen der anderen SuS entsteht schnell ein Austausch im Plenum.

Variation

Sollte es sich um eine größere Klasse handeln, kann man auch in kleineren Gruppen an einer Zukunftsvorstellung arbeiten.

Differenzierung

Folgende Differenzierung ist möglich:

  • Es können auch vorgefertigte und thematisch passende Schnipsel/Bilder/Begriffe ausgelegt werden, die nur noch aufgeklebt werden müssen.

Tipps

Diese Methode eignet sich primär für zukunftsbezogene Themen. Sollten hauptsächlich negative Bilder entstehen, ist es angebracht, noch weitere Aspekte herauszuarbeiten, welche verhindern, dass die Visionen real werden.

Material

Benötigt wird hierbei ein Bogen Papier (DIN A3), ausreichend Stifte zum Malen (oder Wachsmalstifte, Tuschkästen usw.) und Nadeln oder Klebeband, um die Bilder später an die Wand hängen zu können. Ggf. Zeitschriften, Bilder, passende Begriffe für die Differenzierung.

Literatur

Günther Gugel (1997): Methoden-Manual I: „Neues Lernen“ Tausend Praxisvorschläge für die Schule und Lehrerbildung. Beltz Verlag-Weinheim und Basel.

In welcher Phase deines Unterrichts würdest du diese Methode einsetzen?

Zitationsvorschlag

Methodenkartei. Ein Kooperationsprojekt an den Universitäten Oldenburg und Vechta. Abrufbar unter: https://www.methodenkartei.uni-oldenburg.de/
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