Beschreibung
Die Methode kann auf folgende Art und Weise durchgeführt werden:
- Die Lernenden begeben sich auf die Suche nach einem/einer Partner*in für die einzelnen Aktivitäten.
- Diese gefundenen Partner*innen werden von beiden Lernenden in deren Kalender eingetragen.
- Das Ziel dieser Methode ist die „langfristige Partner*innengruppierung“ und „zufällige oder gesteuerte Partnerfindung“.
Variation
Folgende Variationen sind möglich:
- Die Verabredungspunkte können auch durch Uhrzeiten ersetzt werden.
- Die Lehrperson kann für das Ausfüllen der Kalender Vorgaben machen, wie z. B. „Verabredung Wippen: Sucht jemanden, dem ihr helfen könnt oder der euch helfen kann.“ Somit ist eine gesteuerte Partnergruppierung möglich.
Differenzierung
Folgende Differenzierung ist denkbar:
- Durch eine gesteuerte Partnergruppierung (siehe Variationen) kann die Lehrperson Partnergruppen gemäß dem Prinzip der Binnendifferenzierung bilden lassen, z. B. helfen leistungsstärkere Lernenden leistungsschwachen Lernenden.
Tipps
Es empfiehlt sich, die Verabredungskalender ordentlich und sichtbar abzuheften oder ggf. zu laminieren. Somit sind diese für die Lernenden „wertvoll“ und über eine längere Zeit gültig.
Material
Kopiervorlage eines Verabredungskalenders oder Heftes bzw. DIN-A4-Blatt
Literatur
Aßmann, Konstanze (2012). Kooperatives Lernen: Methodenbox Deutsch. Oberusel: Finken-Verlag GmbH. 2. Auflage.
Aßmann, Konstanze (2012). Methodenprofi in Kooperatives Lernen: Methodenbox Deutsch. Oberusel: Finken-Verlag GmbH. 2. Auflage.
Bochmann, Reinhard; Kirchmann, Ruth (2006). Kooperatives Lernen in der Grundschule : zusammen arbeiten – aktive Kinder lernen mehr. Essen : Neue-Dt.-Schule-Verl.-Ges.
Kiper; Mischke (2006). Einführung in die Theorie des Unterrichts. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.
Perkhofer-Czapek, Monika, Potzmann, Renate (2013). Trainingsbausteine 2. Mein Lerncoach. Wien: Bildungsverlag Lemberger.