Memory Variation

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Diese Methode bietet eine Abwechslung zu anderen Lernmethoden und kann als Gedächtnistraining, zur Auflockerung von Lernprozessen eingesetzt werden sowie zum spielerischen Einprägen und Verarbeiten von Inhalten und zum Trainieren der Konzentration.

Beschreibung

Zunächst muss für jedes SuS-Paar ein komplettes Kartenspiel hergestellt werden. Dieses beinhaltet beliebig viele Kartenpärchen mit zusammengehörigen Inhalten wie z.B. Bildmotiven und Zahlen, Vokabeln. Es handelt sich um ein Lern-Memory, d.h. die Karten sind in der Regel nicht identisch, sondern gehören zueinander (Bsp. Bild von einem Hund – Dog“.

Die Aufgabenstellung muss anhand der dazugehörigen Materialien verständnisvoll von der Lehrkraft erklärt werden. Die Klasse wird in mehrere Kleingruppen von 2-6 Personen geteilt.

Spielanleitung: Zu Beginn sollen die SuS die Karten verdeckt auf dem Tisch verteilen. Ein*e Schüler*in beginnt das Spiel und dreht zwei Karten um, dieser Spielzug wird abwechselnd von ihnen durchgeführt. Wenn die beiden aufgedeckten Karten zusammen passen, ist/ er sie erneut an der Reihe. Wenn die beiden aufgedeckten Karten nicht zusammen passen, werden sie wieder zugedeckt und der*die nächste Mitspieler*in ist an der Reihe. Ziel ist es, so viele Paare wie möglich zu bekommen. Die Karten sind farbig umrahmt, daran können die SuS erkennen, ob sie die richtigen Pärchen gefunden haben. Das Spiel endet, wenn alle Kartenpaare gefunden wurden.

Differenzierungsmöglichkeiten

Karten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad in der ersten Runde weglassen oder mit einfacheren Paaren anfangen zu spielen und später die schwierigen Karten dazu nehmen.

Tipps

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schüler fair spielen und sich mit dem Mischen und dem Austeilen der Karten abwechseln.

Wenn der Geräuschpegel in der Klasse zu laut wird und die SuS das Spiel mehrmals durchgespielt haben, sollte das Spiel beendet werden.

 

Material

Memory-Spielsätze (1 Spielsatz pro Gruppe).

Quellen

Hugenschmidt, B. & Technau, A.(2005): Methoden schnell zur Hand. 66 Schüler- und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden. Stuttgart, Düsseldorf & Leipzig: Klett