Fehlergeschichte

Die Fehlergeschichte sollte ein Text sein, der Informationen zu einem Thema enthält, mit dem die Schülerinnen und Schüler bereits vertraut sind. In diesen sollen bewusst an diversen Stellen falsche Informationen eingebaut werden, die die Schülerinnen und Schüler erkennen und benennen sollen. Die Geschichte kann z.B. mehrmals vorgelesen werden und die Schülerinnen und Schüler machen sich zunächst Notizen. Anschließend können im Plenum die Ergebnisse zusammengetragen werden. Besonders gut eignet sich die Fehlergeschichte am Ende einer Einheit.

Differenzierungsmöglichkeiten

Die Fehlergeschichte kann in ihrer Komplexität variiert werden sowie in der Offensichtlichkeit der Fehler. So kann sie den unterschiedlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Tipps

Wenn z.B. die Lehrkraft vorliest, sollte sie sich möglichst nichts anmerken lassen und so nicht aus Versehen andeuten, wo und was die Fehler in der Geschichte sind.

Material

Text der Fehlergeschichte, ggf. Beamer oder Overhead-Projektor

Variation

Die Geschichte kann sich auch von den Schüler*innen gegenseitig vorgelesen werden oder als Text vorliegen.

Quellen

Brenner, Gerd und Brenner, Kira: 80 Methoden für die Grundschule. Vorbereitung und Ablauf – Anbindung an die Bildungsstandards – Für die Jahrgänge 1-4. Berlin: Cornelsen, 2009.

Kiper, Hanna und Mischke, Wolfgang: Einführung in die Theorie des Unterrichts. Weinheim und Basel: Beltz, 2006.

Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden. In: Hanna Kiper, Hilbert Meyer und Wilhelm Topsch (Hg.): Einführung in die Schulpädagogik. Berlin: Cornelsen, 2002. 109-121.

Perkhofer-Czapek, Monika und Potzmann, Renate: Ich als Lerner/Lernerin. Meine Kompetenzen – ein Überblick. bildungsverlag-lemberger.at/pdf_muster/978-3-85221-103-9_M.pdf. O.J. (Zugriff: 30.08.2016).